Unser Angebot
Wir untersützen Sie in den Bereichen Reisen, Erholung und Erleben - nach Ihren individuellen Bedürfnissen, entsprechend Ihrer eigenen Vorstellungen und Wünschen mit unseren ganz persönlichen Tipps und Empfehlungen - zum Gelingen Ihres einmaligen Patagonien-Erlebnisses.
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Die Story
Wir - Marina & Christian - vereinen die Werte der argentinischen und deutschen Kultur und wollen unsere Passion für die Region Patagonien durch ein Höchstmaß an Authentizität und Vertrauen an unsere Partner und Kunden weitergeben. Dafür stehen wir mit unseren Werten.
Wir untersützen Sie in den Bereichen Reisen, Erholung und Erleben nach Ihrem individuellen Bedarf entsprechend Ihrer eigenen Vorstellungen und Wünschen mit unseren ganz persönlichen Tipps und Empfehlungen.
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Unsere Story
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Marco | Dezember 2025
Argentinien – oder: Wie ich beschloss, das Leben auf eigene Faust zu entdecken
Mit grosser Vorfreude und einer gehörigen Portion Anspannung landete ich in Buenos Aires. Ursprünglich war die Reise zu zweit geplant gewesen – doch dann kam die Trennung, und ich dachte mir: Ach, jetzt erst recht. Ein Monat nur für mich. Einfach sein. Zeit in der Natur, Zeit zum Lesen. Der Plan war simpel, fast schon meditativ.
Buenos Aires hatte jedoch andere Pläne.
Kaum angekommen, traf ich eine Bekanntschaft, der mich kurzerhand zwei Tage lang als persönlicher Stadtführer durch die argentinische Metropole lotste – inklusive Privattaxi, was in dieser Riesenstadt kein unwichtiges Detail ist. Wer schon einmal von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten gependelt ist, weiss: Buenos Aires ist gross. Sehr gross. Die Stadt pulsiert, lebt, atmet – und verführt an jeder Ecke zu gutem Essen. Die Menschen sind lebensfroh und aufgeschlossen, und mein Einstieg war damit geglückt.
Spontan gebucht, direkt geflogen: die Iguazú-Wasserfälle. Dort traf ich zufällig eine Bekannte mit ihrer Familie, und wir verbrachten zwei wunderbare Tage am grössten Wasservorhang der Welt. Einziger Wermutstropfen: ein veritabler Sonnenbrand. Unbedingt Sonnencreme auftragen – reichlich, grosszügig, ohne zu knausern.
Zurück in Buenos Aires genossen wir noch einen schönen Abend am Hafen, bevor es mich weiter nach Patagonien zog.
In Bariloche wurde ich herzlich von Christian empfangen. Die ersten Tage verbrachte ich in der wunderschönen Seenregion – es fühlte sich fast wie zu Hause an, nur etwas wilder und mit mehr Bergen. Zu meinem Geburtstag führten mich Christian und Marina samt Sohn aus. Ein spezieller Geburtstag ohne Familie und vertraute Gesichter – und trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen, einer der schönsten.
Mit dem Flieger weiter nach El Calafate, von dort direkt mit dem Bus nach El Chaltén. Der Wind begrüsste mich herzlichst – mit allem, was er hatte. Das Örtchen hat etwas Magisches: Man weiss, dass der mächtige Fitz Roy gleich um die Ecke wartet, und man sieht Wanderer kommen und gehen wie Gezeiten. Im Vorfeld hatte man mir geraten, bei gutem Wetter sofort loszulaufen. Gesagt, getan.
Es war die richtige Entscheidung. Früh aufstehen lohnt sich sehr – bei strahlendem Wetter, wenn auch unter heftigem Wind, durfte ich das Panorama in vollen Zügen geniessen. Schlicht atemberaubend.
Wieder zurück in El Calafate erwartete mich der Perito-Moreno-Gletscher – und ich kam schlicht nicht mehr aus dem Staunen heraus. Magisch und gleichzeitig melancholisch: Man steht vor diesem Giganten aus Eis und denkt unweigerlich daran, dass auch ihm die Klimaerwärmung zusetzt. Eine Erinnerung, die bleibt.
Rund um El Calafate gibt es viele Ausflüge und entspannte Spaziergänge. Ein Highlight ganz besonderer Art: zwei Nächte auf einer der schönsten Pferderanches der Region. Der Reitausflug war herrlich entspannt, und die Zeit auf der Ranch war definitiv eines meiner liebsten Reisemomente – auch wenn der Tagesablauf überschaubar war. Manchmal ist das Nichtstun das Schönste.
Dann kam das, worüber alle sprachen: der W-Trek in Chile.
Mit riesiger Vorfreude startete ich meine mehrtägige Wanderung im hinteren Teil des W und arbeitete mich nach vorne. Den Auftakt machte eine Kanutour auf dem Gletschersee – eine Erfahrung, die ich uneingeschränkt weiterempfehle. Stille, Eis, türkisblaues Wasser. Einfach unwirklich schön.
Um der grossen Wandermeute zu entkommen, brach ich jeden Morgen gegen 7 Uhr auf – eine Strategie, die sich auszahlte. Nach dem ersten Tag traf ich zwei Niederländerinnen, gut zehn Jahre jünger als ich, mit denen ich die restliche Strecke gemeinsam absolvierte. Was als zufällige Begegnung begann, wurde zu einer der schönsten Erinnerungen der ganzen Reise. Die Landschaft ist atemberaubend und einmalig – die Ruhe, die Natur und natürlich der allgegenwärtige, unermüdliche Wind, der in Patagonien offenbar zur Grundausstattung gehört.
Der W-Trek ist für mich das Must-Do in Patagonien. Punkt.
Weiter ging es per Bus nach Ushuaia – einer sehr langen Fahrt inklusive Grenzüberganges. Eine Reise, die ich in dieser Form nicht unbedingt wiederholen würde. Das Wetter zeigte sich wenig gnädig, und verabschiedet wurde ich schliesslich mit Schneefall. Schön ist die Gegend, keine Frage – aber sie hat mich nicht so gepackt wie die Landschaften rund um El Calafate.
Zum Abschluss noch in den Norden: Salta. Die Stadt lebt, ist farbenfroh und hat einiges zu bieten. Die Ausflüge in die Umgebung – Kakteen, rote Felsformationen, eine Landschaft wie aus einem Western – lohnen sich sehr, auch wenn die Tagestouren lang sind und man viel Zeit im Bus verbringt.
Bei einer davon wurden wir von heftigen Regenfällen überrascht. Strassen gesperrt, eine Brücke schlicht weggespült. Was folgte, war ein epischer Stau – und gleichzeitig eines der unerwartetsten Abenteuer der Reise. Man sass fest, aber nicht allein: Aus fremden Menschen wurden Bekannte, und aus Bekannten wurden für ein paar Stunden so etwas wie Freunde. Wir tranken gemeinsam Maté, teilten Essen und Snacks, und die Zeit verging erstaunlich schnell.
Argentinien bietet viel – Abenteuer, Stille, Weite, atemberaubende Natur und die wohltuende Erfahrung, einmal wirklich weit weg von zu Hause zu sein. Es ist ein Land, das einen nicht loslässt. Und dass, obwohl der Wind in El Chaltén wirklich sein Bestes gegeben hat.

Marco aus der Schweiz
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